Rezeption

Huch, Anne: Eine Abrechnung mit der zeitgenössischen Literatur: Rosalía de Castros ‘El Caballero de las botas azules. München 2013, Grin Verlag GmbH. 24 Seiten. Es handelt sich bei Huchs Beitrag um eine Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik – Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde der Ruhr-Universität Bochum (Romanisches Seminar).  Veranstaltung: Zwischen Romantik und Fin de Siglo: Spanische Romanautorinnen des 19. Jahrhunderts. Abstract: Rosalia de Castro ist vor allem für ihre galicische Dichtung bekannt, auch wenn sie den Großteil ihrer Werke auf Spanisch verfasste. Somit ist auch ihr Roman El caballero de las botas azules (1867) in der deutschsprachigen Forschung weniger präsent. Dabei ist der Roman in vielerlei Hinsicht interessant und verdient der näheren Betrachtung. Der Roman erschien in einer geschichtlich sehr bewegten Zeit. Die Ära Isabelina geht mit der Septemberrevolution 1868 zu Ende und die Konigin Isabel II. wird ins französische Exil vertrieben. Rosalía de Castro lebte zu Zeiten der Carlistenkriege, in denen Liberalisten und Traditionalisten um die Herrschaft in Spanien kämpften. Literarhistorisch erlebt sie die Epoche der Romantik und den bürgerlichen Realismus sowie Naturalismus. Wo genau nun der Roman El caballero de las botas azules einzuordnen sein wird, will Huch im Laufe ihrer Arbeit herausstellen.

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