Biographie

Rosalía de Castro: Foto von María Cardarelly, um 1863.
Rosalía de Castro: Foto von María Cardarelly um 1863 in Santiago de Compostela (PD). Mit freundlicher Genehmigung von Mercedes Fernández-Couto Tellader, Mitglied der Königlich Galicischen Akademie – Real Academia Galega (RAG).

Ihr ethnologisches Interesse lässt sich zum Beispiel am Besuch des Marienfestes „Nosa Señora da Barca” (Unsere Liebe Frau vom Nachen) in Muxía (ein Fischerdorf an der sogenannten Todesküste im Norden Galiciens) im September 1853 ablesen. Sie ist dort zusammen mit dem später berühmt werdenden galicischen Dichter Eduardo Pondal und seiner Schwester Eduarda.

Eduardo María González Pondal Abente (1835-1917)
Eduardo María González Pondal Abente (1835-1917) ist als Dichter der Galicischen Nationalhymne berühmt geworden. Auf 1859 datiertes Foto unbekannter Herkunft. [Public domain], via Wikimedia Commons. http://gl.wikipedia.org/wiki/Ficheiro:Eduardopondal.jpg
Die jungen Frauen infizieren sich dort mit Typhus. Castro überlebt die tödliche Krankheit, Eduarda jedoch nicht. Schon sehr früh kommt Castro mit dem Tod hautnah in Berührung.

Über die Gründe, warum Castro 1856 nach Madrid und dort an den königlichen Hof geht, wurde viel spekuliert. Sicher ist aber, dass sie dort die revolutionären Unruhen erlebt. Schon bald kann sie in Madrid mit einer Gedichtsammlung ans Licht der Öffentlichkeit treten.

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