Biographie

Rosalía de Castro: Foto von Encausse, um 1860.
Rosalía de Castro: Foto von Encausse in den 1860er Jahren in Santiago de Compostela (PD). Mit freundlicher Genehmigung von Mercedes Fernández-Couto Tellader, Mitglied der Königlich Galicischen Akademie – Real Academia Galega (RAG).

Rosalía de Castro entgeht dem Schicksal, welches unehelich geborene Kinder normaler Weise erfahren: die Zeit bis zur Heirat des ersten Elternteils im Waisenhaus zu fristen. Lange Zeit glaubte man, dass sie bei der Familie ihres Vaters in Ortoño, einem kleinen Ort in der Nähe Santiago de Compostelas unter der Obhut ihrer Taufpatin aufwächst. Woher diese Annahme stammt, kann nicht nachvollzogen werden. Die Rosalía-Forschung geht davon aus, dass diese These von der Familie väterlicherseits in den Diskurs hineingetragen worden ist.
Es gilt als bewiesen, dass Castros leibliche Mutter Teresa ihre einzige Tochter schon vor 1850 zu sich genommen hat und dann mit ihr zusammen nach Santiago de Compostela zieht. Dort leben sie weiterhin zusammen mit ihrer Taufpatin María Martínez.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>